Stefan Greiber

Stefan Greiber wuchs in Emden auf und studierte dort nach seinem Abitur und seiner Bundeswehrzeit bei der Marine Betriebswirtschaftslehre. Nach seinem Abschluss als Diplom-Kaufmann arbeitete er zunächst in einem Non-Food-Unternehmen in Oldenburg und Magdeburg, entschloss sich dann aber, seinen ursprünglichen Berufswunsch zu verwirklichen. »Ich wollte schon seit meiner Kindheit Journalist werden«, erzählt Greiber, der bereits während seiner Schulzeit mit einem Freund Nachbarschaftszeitungen produzierte.

 

Nach eineinhalb Jahren als freier Mitarbeiter im Sport-Ressort der Oldenburger Nordwest-Zeitung absolvierte er ab 1997 sein Volontariat beim Neuen Buxtehuder Wochenblatt. »Da brauchte ich einen Presseausweis. Bei meiner Recherche stieß ich dann auf den DJV«, erinnert sich der heute 50-Jährige. »Ich finde es gut, dass der DJV eine Gemeinschaft von Gleichgesinnten ist. Man ist hier nicht eine von vielen Berufsgruppen«, erklärt Greiber, der auch den persönlichen Kontakt und Austausch mit Kollegen bei den Bezirkstagen und dem niedersächsischen Journalistentag schätzt.

 

Nach Stationen bei verschiedenen Wochenzeitungen in Ostfriesland, zuletzt als Redaktionsleiter, machte er sich 2004 selbstständig. Zu seinen Auftraggebern gehörten etwa die Ostfriesischen Nachrichten, Ostfriesen-Zeitung, Söker-Verlag Esens und Radio Ostfriesland, die Weser-Ems-Hallen und DHW-Yachtcharter im niederländischen Zoutkamp. 

 

Seit 2006 ist Stefan Greiber als Fachbereichsleiter Kommunikation für den Regionalverband Weser-Ems der Johanniter-Unfall-Hilfe tätig. »Ich sorge dafür, dass die Arbeit derjenigen wahrgenommen wird, die oft im Stillen oder im Hintergrund arbeiten und für die Dank und Aufmerksamkeit die einzige Bezahlung ist, etwa die Ehrenamtlichen im Sanitätsdienst, in der Seniorenbetreuung oder im Hospizdienst«, sagt Greiber. Das sei eine sehr befriedigende Arbeit. 

 

Für den DJV wünscht er sich, dass dieser sich noch mehr für andere Berufsgruppen wie Pressesprecher, aber auch Blogger oder Youtuber öffnet. Denn: »Youtuber wie Le Floid, der Angela Merkel interviewt hat, haben auch eine sehr große Reichweite. Das sollte man als Berufsvereinigung nicht außer Acht lassen.«

 

Text: Lisa Stegner Foto: privat