Sonja Steiner

Sonja Steiner wuchs in Worpswede auf und studierte nach dem Abitur in Osnabrück Politik- und Literaturwissenschaften. In den Journalismus fand sie währenddessen durch Zufall. Als sie bei einer Lesung von Klaus Theweleit private Notizen für ihren Vater anfertigte, hielt ein Journalist der »Neuen Osnabrücker Zeitung« sie erst für eine Kollegin – und bot ihr dann eine freie Mitarbeit an.

Nach Abschluss ihres Studiums zog Sonja Steiner nach Vechta, wo sie kurz darauf ihr Volontariat bei der »Oldenburgischen Volkszeitung« begann. »Das waren unvergessene Jahre zwischen Schweinegülle und Hühnermist«, erinnert sie sich. Während dieser Zeit betreute sie auch die »Kultur vor Ort«-Seite.

Zudem trat sie als Volontärin dem DJV bei. »Ich bin gewerkschaftsnah groß geworden und finde es generell immer gut, dass es Berufsverbände gibt«, sagt die Journalistin, die den DJV in all den Jahren als zuverlässigen Begleiter erlebt hat, der ihr in beruflicher Hinsicht immer mit Rat und Tat zur Seite gestanden habe.

Nach Abschluss des Volontariats folgten Stationen als Redakteurin bei der »Deister- und Weserzeitung« und bei »Radio aktiv« in Hameln. Nach ihrem Umzug nach Hannover recherchierte Sonja Steiner mehrere Jahre lang für die kirchlichen TV-Sendungen »Tacheles« und »Offen gesagt«. Daneben ist sie bis heute für die Mediengruppe Madsack tätig. Für den Stadtanzeiger der »Hannoverschen Allgemeinen Zeitung« (HAZ)  berichtet sie nach wie vor häufig über Kulturthemen.

Zudem ist sie in diesem Bereich auch in der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit tätig, zum Beispiel für den Künstler Franz Betz. »Die Liebe zur Kultur ist mir immer geblieben«, sagt Sonja Steiner, die am liebsten Porträts schreibt. 2017 absolvierte sie zusätzlich eine Ausbildung zum systemischen Coach, um sich so zukünftig auch als Journalistin thematisch noch breiter aufzustellen.      

Text: Lisa Stegner / Foto: privat