Deutscher Journalisten-Verband Landesverband Niedersachsen

Einigkeit bei Beschlüssen zum journalistischen Nachwuchs und zum Gendern

Mit großer Zustimmung fassten die Anwesenden auf dem Journalistentag mehrere Beschlüsse. In einer Resolution forderte der DJV Niedersachsen die niedersächsischen Medienhäuser auf, Jungredakteur*innen eine verlässliche Lohnentwicklung, faire Rahmenbedingungen und bessere Zukunftsperspektiven zu bieten.

Der DJV Niedersachsen wird sich dafür einsetzen, Anerkennungs- oder Haustarife für diese Berufsgruppe zu verhandeln. Zuvor hatte Arne Grohmann, Fachgruppensprecher Tageszeitungen, berichtet, dass die Bedingungen für Jungredakteur*innen zunehmend schlechter werden. So gebe es die Presseversorgung nicht mehr überall. Auch ein freier Tag bei familiären Trauerfällen sei nicht mehr üblich.

Außerdem wurde beschlossen: Der DJV-Landesverband Niedersachsen wird sich in internen oder an die Öffentlichkeit gerichteten Mitteilungen und Publikationen einer geschlechtergerechten und diskriminierungsfreien Sprache bedienen. Es soll daher in Schriftstücken und öffentlichen Äußerungen grundsätzlich eine geschlechtsneutrale Bezeichnung verwendet werden. Zudem wird die Fachgruppe "Online" in Fachgruppe "Digitale Medien" umbenannt.

Erneut bestätigt wurde der Sonderbeitrag für junge Journalist*innen und Volos: Diese Gruppe kann auch in 2021 und 2022 für 9,90 Euro im Monat im ersten Jahr der Mitgliedschaft den DJV Niedersachsen kennenlernen.

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