Deutscher Journalisten-Verband Landesverband Niedersachsen

DJV-Aktion "Fotografen haben Namen" ausgewertet

Der DJV weist seit Langem mit einer jährlich stattfindenden Auswertung auf die Notwendigkeit der Namensnennung von Fotojournalisten hin, wenn Fotos in Medien veröffentlicht werden.

Die ersten drei Plätze in Niedersachsen belegten 2020 bei der DJV-Aktion "Fotografen haben Namen" die Oldenburgische Volkszeitung (67 %), die Nordwest-Zeitung Oldenburg (64 %) und die Northeimer Neuste Nachrichten (59 %). Angegeben ist der prozentuale Anteil der Fotos mit korrekter Namensnennung des Urhebers. Am besten schnitten die „junge Welt“ (88 %), die Saarbrücker Zeitung (82 %) und die Badische Neueste Nachrichten (78 %) ab.

Dies ist das Ergebnis der stichprobenartigen Auswertung eines Teils deutscher Tageszeitungen durch Teams von Fotojournalist*innen und Mitarbeiter*innen des Deutschen Journalisten-Verbandes. Stichtag für die Auswertung war der 18. September 2020.

Weitere in Niedersachsen ausgewerteten Zeitungen: Neue Osnabrücker Zeitung (58 %), Göttinger Tageblatt (52 %) Hildesheimer Allgemeine Zeitung (52 %), Cellesche Zeitung (49 %), Hannoversche Allgemeine (48 %), Peiner Allgemeine (46 %), Ostfriesen-Zeitung Leer (44 %), Neue Presse Hannover (41 %), Aller Zeitung (40 %), Schaumburger Nachrichten (39 %) und Braunschweiger Zeitung (33 %).

Das Recht auf Namensnennung ist gesetzlich im § 13 Urheberrechtsgesetz geregelt, wird allerdings nach Beobachtung des DJV von vielen Medien nicht ausreichend beachtet.

mehr auf www.djv.de  

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