Besser Online
Pressemitteilung des DJV zu Besser Online 2010
DJV-Tagung "Besser Online" beim Bayerischen Rundfunk
Berlin, 30.08.2010 - Wer zahlt für Journalismus im Netz? So lautet die zentrale Frage, auf die die DJV-Tagung "Besser Online" am 9. Oktober 2010 in München Antworten geben will. Zum sechsten Mal werden Journalistinnen und Journalisten aus ganz Deutschland zu der zentralen Veranstaltung der DJV-Onliner erwartet, die in den Räumlichkeiten des Bayerischen Rundfunks stattfinden wird. Die Tagung richtet sich an Onlineprofis und Neulinge gleichermaßen. Podiumsdiskussionen und Workshops sollen die Bedeutung des Online-Journalismus im Medienspektrum beleuchten und den Teilnehmern Arbeitsmöglichkeiten, Chancen und praktische Tipps für den Alltag vermitteln. "Die Veranstaltungsreihe 'Besser Online' hat ihren festen Platz im DJV-Jahreskalender", betonte DJV-Bundesvorsitzender Michael Konken. "Ich erhoffe mir von der Tagung neue Impulse für die Arbeit des DJV."
Rund 40 Referenten und Diskussionsteilnehmer aus Journalismus und Medienunternehmen werden die DJV-Tagung als Experten begleiten. Spannend dürfte bereits der Auftakt sein. Unter dem Motto "Zwischen Paid Content und Gratiskultur - wer zahlt für Journalismus im Netz?" diskutieren Journalisten und Medienexperten über Bezahlmodelle im Internet. In den Workshops geht es dann zum Beispiel um Hardwarelösungen für Online-Journalisten, um Twitter und Facebook als Instrumente zur Markenbildung oder um crossmediales Arbeiten. Die Freiheit des Internet ist das Thema der Abschlussdiskussion, an der unter anderem Vertreter von Google und der Piratenpartei teilnehmen.
"Besser Online 2010" wurde, wie auch die früheren Tagungen schon, vom DJV-Fachausschuss Online vorbereitet. Die Teilnahme an der DJV-Tagung am 9. Oktober in München kostet 80 Euro, für DJV-Mitglieder 40 Euro. Studenten und Volontäre zahlen 30 Euro. Weitere Infos und Anmeldung ab sofort unter www.besser-online.info.
Referat Presse- und Öffentlichkeitsarbeit:
Hendrik Zörner
DJV-Pressemitteilung zur Tagung Besser Online 2009
Onliner sehen Krise als
Chance des Journalismus
Mainz, 21.11.2009 - Mit neuen Impulsen und Ideen für den Online-Journalismus ging am heutigen Abend in Mainz die Tagung Besser Online des Deutschen Journalisten-Verbandes zu Ende. "Von Besser Online geht das Signal aus: Wer Online annimmt, sieht die augenblickliche Krise als Chance für den Journalismus", resümierte Thomas Mrazek, Vorsitzender des DJV-Fachausschusses Onlinejournalismus.
An der DJV-Tagung, die am Vormittag auf dem Gelände des ZDF in Mainz begann, nahmen knapp 300 Journalistinnen und Journalisten aus ganz Deutschland teil - so viele wie noch an keiner vorherigen Besser Online-Tagung. Auf dem Programm standen zwei Podiumsdiskussionen sowie zahlreiche Workshops und Präsentationen, die den Teilnehmern wichtige Praxistipps vermittelten. Während der gesamten Tagung wurden Diskussionsbeiträge und überwiegend positive Eindrücke intensiv über Twitter ausgetauscht.
Einen kritischen, aber differenzierten Blick warfen die Teilnehmer der Eröffnungsdiskussion am Vormittag auf den Suchmaschinenbetreiber Google. Positiv hervorgehoben wurden die vielfältigen Recherchemöglichkeiten über Google, als problematisch wurden die potentiellen Missbrauchsmöglichkeiten der "Datenkrake" gesehen. Unisono erteilten die Besser Online-Teilnehmer dem von den Verlegern geforderten Leistungsschutzrecht eine Absage. Als verzweifelter Versuch von Verlagsmanagern, die zu lange das Internet ignoriert hätten, wurde die Forderung nach gesetzlichem Schutz vielfach bezeichnet.
Unterschiedliche Antworten lieferten Workshops und Präsentationen der DJV-Tagung auf die Frage, ob und wie Onlinejournalisten mit paid content Erfolg haben können. Es hängt, so das Ergebnis, stark vom Themenangebot und vom Nutzen für die User ab, ob für Inhalte bezahlt wird.
Die DJV-Tagung Besser Online findet bereits seit fünf Jahren regelmäßig statt. Die Mainzer Veranstaltung wurde vom DJV-Fachausschuss Online in Kooperation mit den Landesverbänden Hessen und Rheinland-Pfalz durchgeführt.
Referat Presse- und Öffentlichkeitsarbeit:
Hendrik Zörner

